Dienstag, 21. April 2015

Wie gehts weiter mit dem Balkon? – Lasst Euch inspirieren bei Pinterest

Hallo Ihr Lieben,
dieses Jahr werde ich versuchen die Entwicklung auf und rund um meinen Balkon für Euch artig zu dokumentieren. Also gibt es heute ein Statusupdate und ein paar Worte, wie ich inspiriert bleibe für meinen kleinen Dschungel.

Also, vor ein paar Wochen zeigte ich Euch, wie man Pflanzen vorzieht bzw wie man sie am besten aussät. Nun sind meine kleinen schon toll groß geworden und müssen nun weiter gepflegt werden.
Einige sind leider nichts geworden, aber dafür andere umso besser. Meine Tomaten beispielsweise entwickeln sich sehr gut. In den kleinen Anzuchttöpfchen wird es nun langsam etwas eng und sie müssen vereinzelt werden, damit sie weiter groß und stark werden können, eh es warm genug ist und sie nach draußen kommen.
In diesem Töpfchen entwickelten sich gleich alle drei Samen ganz hervorragend. Die vermeindlich schwächste musste leider leider aussortiert werden. Es brach mir fast das Herz, aber so ist das leider manchmal. 

Also nahm ich die kleinen ganz ganz vorsichtig auseinander und pflanzte jede in seinen eigenen Topf.
Hierzu benutzte ich immernoch die Anzuchterde. In richtige Erde kommen sie erst draußen.
 
Dann bekommen sie einfach wieder Ihr Dächlein auf den Topf und weiter geht's mit dem Wachsen.
Mein Papa verriet mir einen Profitipp: Die jungen Tomatenpflänzlein sollten kühl stehen und brauchen nicht so viel Wasser. Dann entwickeln sie sich kräftig.
Ich habe meine zuerst etwas zu doll gegossen und daher sind sie etwas garkelig. Aber mal sehen, ich hoffe das wird noch :)

Ich habe trotz Rauswurf einiger Sprösslinge immer noch ein paar mehr Pflanzen, als ursprünglich geplant, also muss ich mir jetzt was einfallen lassen, wie ich alle möglichst gut auf meinem Balkon unterbringe. Außerdem habe ich noch hier und da ein paar Wünsche, was ich mal ausprobieren möchte.

Also surfe ich mich am liebsten Abende lang durch eins meiner liebsten Sozialen Netzwerke, Pinterest und schaue, was sich dort finden lässt.

Zum einen findet man dort unglaublich viele inspirierende und wunderschöne Bilder, aber zum anderen auch sehr viele hilfreiche Tipps und Tricks zur Pflege von Pflanzen für drinnen und draußen.

Ich sammle diese Sachen in meinem Board "Urban Jungle" und schau sie mir immer mal wieder an, und pinne regelmäßig neue Dinge. Das hilft mir auch für Probleme Lösungen zu finden, in einer Art Quersumme der Dinge, die ich dort gesehen und gesammelt habe.

Ein Beispiel aus dem Leben gegriffen. Erinnert Ihr Euch an meine selbstgebaute Blumenleiter aus dem letzten Jahr?
http://aentschie.blogspot.de/2014/06/blumenleiter-diy.html
 
Ich hatte meinen Balkon schon ziemlich vollgestellt und brauchte eine Lösung, wie ich noch mehr Platz gewinnen kann. Auf meiner Suche nach Ideen fand ich auf Pinterest ein Menge toller Hochbeete, Vertikal Gardens und eben auch solche Leitern. Und so eine Leiter setzte ich dann nach meinen Bedürfnissen und auf meine eigene Weise um. Also ein perfektes zusammenspiel an Inspiration und eigenen Ideen und Umsetzung. Und das ist das, was Pinterest für mich ausmacht.

Also schaut Euch doch  mal mein virtuelles Pinboard an und lasst Euch inspirieren :)

Folge aentschies Pinnwand „Urban Jungle“ auf Pinterest.

Pinterest hat natürlich auch eine tolle App für alle begeisterten Smartphone-User. Interessant ist übirgens auch, dass man neuerdings aus der Bloglovin-App direkt aus Blogbeiträgen pinnen kann. Außerdem kann man auch Instagram-Fotos von anderen teilen (bzw pinnen). Das finde ich ja sehr nützlich :)

Nutzt Ihr Pinterest auch so gern wie ich? Oder wie sammelt Ihr Eure Ideen und Eindrücke?


*liebe Grüße
Anja

PS: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Pinterest. Dies beeinflusst aber natürlich nicht meine persönliche Meinung :)

Montag, 13. April 2015

Butter selber machen & Osterbrunch

Hello meine Lieben,
Ostern war dieses Jahr früh dran und relativ kurzfristig beschloss ich, doch wieder einen Osterbrunch zu machen. Ich finde es könnte eine wirklich schöne Tradition werden und ein Mal im Jahr macht es einfach Spaß, einen kleinen oder auch größeren Aufriss zu veranstalten. Und Ostern ist einfach die perfekte Zeit für Brunch! Es gibt tolles buntes Dekozeug, jede menge Hühnchen und Hähnchen und man kann Eier in jeglicher Form und Farbe servieren :)

Da meine Entscheidung nun doch etwas kurzfristig fiel, war ich an Rezeptideen zugegeben nicht sonderlich kreativ und machte einfach meine Lieblingsfrühstücksleckerein, die ich so ähnlich auch schon bei unserem Osterfrühstück letztes Jahr machte.

Aber ein kleines Experiment musste dann doch noch sein. Meine Mutti brachte mich mal wieder auf die Idee und ich musste es einfach auch mal probieren. Nämlich Butter selber zu machen!
Und es ist so unglaublich einfach und es ist einfach faszinierend, die ganzen Zusammenhänge zu verstehen. Und daran muss ich Euch dann auch einfach teilhaben lassen :)

Also schaut mal her:
Ihr braucht eigentlich nur einen Becher Sahne und einen Pürierstab
(oder Schneebesen, Handrührer, einen Starken Kerl oder gute Armmuskeln ;) )
So, dann müsst Ihr die Sahne einfach schlagen. Zuerst bekommt Ihr Schlagsahne. Schon mal gut, aber wir wollen ja Butter, also müsst Ihr einfach weiter schlagen.
Wird die Sahne weiter geschlagen, werden die Fettkügelchen zerstört und das Fett kann austreten und verklebt sich miteinander. Und da haben wir schon die Butter. Die Flüssigkeit, die übrig bleibt, ist die Buttermilch.
Nun muss die Butter nur noch von der Buttermilch getrennt werden. Dazu legt zwei Lagen Küchenpapier über eine Schüssel und gebt Butterkrümel samt Buttermilch hinein.
Nehmt die Papiere an den Enden zusammen und drückt die Butter ganz vorsichtig und behutsam aus.
Wer mag, kann die übrig gebliebene Buttermilch trinken, in Saft oder Smoothies mixen, oder sie zum Kuchenbacken verwenden :)
Tadaaa! Und schon haben wir Butter! Toll, oder? So einfach!
Nun könnt Ihr sie so pur genießen oder Eurer Kreativität freien Lauf lassen.
Da ich mich tierisch darüber freue, dass es nun endlich wieder Kräuter gibt, machte ich natürlich eine leckere Kräuterbutter!
 
Ich nehme Petersilie, Schnittlauch, Oregano, ein paar Nadeln Rosmarin und Liebstöckel, der schon wie verrückt auf meinem Balkon wächst <3
Tipp: Ich schnippsel die Kräuter gern in einer kleinen Tasse mit einer scharfen Küchenschere, das geht für mich am schnellsten und einfachsten.

Die kleingehackten Kräuter einfach mit etwas Salz in die Butter kneten und schon ist sie fertig! mmmh* ein Gedicht :) <3
Die Butter habe ich in dieser tollen Schale mit dem Hühnchen drauf <3
 
Außerdem gab es mal wieder meine tollen Frühstücksmuffins, frische Kresse aus der Eierschale, Eiersalat, Spiegeleikuchen nach dem Rezept von Sanella, leider (wieder) misslungene Osterkränze, die Eier bekamen ihre kleinen Hasen-Kostümchen , lecker Tomate & Mozzarella mit Olivenöl aus Griechenland, und auf keinen Fall durfte die Avocado fehlen! (meine Instagram-Freunde wissen bescheid ;D )

Also dann meine Lieben, versucht es doch auch mal mit der Butter. Es ist zugegeben ein bisschen unnötig, aber es macht einfach Spaß und man hat das gute Gefühl, etwas selber erschaffen zu haben :D

*liebe Grüße
Eure Anja :)

Montag, 23. März 2015

Oster-Wimpelkette – Free Printable

Hallo meine Lieben,
also dieses Jahr ist Ostern ja ganz schön früh dran. Also wird es mehr als Zeit sich darauf vorzubereiten. Letztes Jahr hatte ich ein tolles großes Oster-Frühstück gemacht. *hach* Das war toll! Mal sehen, ob ich dieses Jahr auch wieder Lust und Zeit dafür habe :)
Ostern kommen mir immer gute Ideen. Das muss an den fröhlichen frühlingshaften Farben und den ganzen süßen Häschen und Hühnchen liegen :) Letztes Jahr hatte ich einen süßen Cake Topper und ein Hasenkostüm für die Ostereier für euch. Und da musste dieses Jahr irgendwie auch wieder was hübsches für Euch her. Außerdem fiel mir auf, dass ich lange keine Wimpelkette mehr gebastelt habe. Und zackzarapp sprudelte mir eine Idee in den Kopf und nun stelle ich Euch meine Oster-Wimpelkette vor :) Diese könnt Ihr natürlich mal wieder ganz easy selber nach basteln.

Schaut mal her:
https://drive.google.com/file/d/0B2hXqAZ1b8EaVGI3TG1hTDNZelk/view?usp=sharing
Ihr braucht:
- die Vorlage ausgedruckt auf A4
(so 3-4 mal, je nachdem wie lang die Kette werden soll)

- eine Schere
- Faden, Garn, Wolle oder was Ihr eben da habt :)


Ladet euch die Vorlage hier herunter und druckt sie auf A4 aus. Normales Kopierpapier reicht dafür  vollkommen aus. Dann faltet das Blatt in der Hälfte und schneidet die Wimpel aus. Schneidet so viele Möhrchen und Häschen aus wie Ihr braucht.
Klappt die Wimpel auf und legt sie um eine Strippe. Dann klappt die Wimpel wieder zu und fixiert sie mit ein bisschen Kleber. Ein paar kleine Klebepunkte am Ende des Wimpels reichen aus, so könnt Ihr die Wimpel noch super auf dem Faden hin und her schieben.
Und schon ist die Wimpelkette fertig :)
Super süß, oder? <3

Wer keine Lust auf eine große Wimpelkette hat und kurz vor Ostern keine Zuckermöhren für den Karottenkuchen mehr bekommen hat (so mir passiert letztes Jahr), kann das Printable auch einfach in klein mehrmals auf ein A4-Blatt drucken. So erhält man eine klitzekleine Wimpelkette, die sich hervorragend als Cake Topper eignet :)
Oder einfach beides zusammen? :D

Was steht bei Euch zu Ostern so an? Seid Ihr überhaupt schon in Osterstimmung?
Ich ja zugegeben noch nicht so ganz. Aber die kleinen Häschen helfen da bestimmt.

*liebe Grüße
Eure Anja (:



Mittwoch, 11. März 2015

Es ist Pflanzzeit!

Hey hey meine Lieben!
Das letzte Wochenende war der Hammer, oder? Ich glaube einfach jeder Mensch in diesem Land war draußen und hat die ersten Sonnenstrahlen mit Genuss in sich aufgesogen und vielleicht sogar schon das erste Eis verdrückt. Auch ich war mit dem Herzmann mit dem Fahrrad unterwegs. Unsere Lieblingseisdiele hatte leider noch nicht auf, aber eine heiße Schokolade tat es auch. Wundervoll!

Aber noch viiiiiel viel besser, wie ich finde, die Balkon- (und Garten-) Saison ist eröffnet! ENDLICH!
Und damit mein Plan von einem neuen Dschungel auf unserem Balkon aufgeht, habe ich dieses Wochenende schon angefangen die ersten Pflänzlein zu züchten. Und ich dachte mir, das könnte doch auch für Euch ein spannendes Thema sein?
Ich finde vom Samen selbst gezogene Pflanzen erfüllen einem mit noch mehr Stolz.
Letztes Jahr habe ich erfolgreich zwei kleine Kürbisse groß gezogen. Dieses Jahr sollen es neben dem Kürbis noch andere nützliche und vorallem leckere Pflanzen werden.


Zuerst stellt sich die Frage: Welche Pflanzen müssen vorgezogen werden?
(Gemüse-)Pflanzen denen die Länge und Wärme unseres Frühlings und Sommers nicht ausreicht um gut zu gedeihen, sollten in einem kleinen Gewächshaus in der Wohnung vorgezogen werden und erst wenn sie stark genug sind und es warm genug ist nach draußen gepflanzt werden. Wie z.B. Tomaten, Zucchini, Gurken.
Außerdem gibt es auch Gemüsesorten die nach der Anzucht noch vereinzelt werden müssen, wie z.B.: Möhren und Radieschen.

Woher bekommt man die Samen und wie behandele ich welche Samen genau?
Im Baumarkt, Pflanzencenter und eigentlich überall gibt es gerade massenhaft Samentütchen von  allem was das Herz begehrt. Schaut auf die Rückseite der Tütchen was die Pflanzen brauchen, ob und wann sie vorgezogen werden müssen und wann und wie lange sie bis zu Erntezeit wachsen müssen.  Überlegt Euch, wie viel Platz Ihr habt und wann ihr was pflanzen möchtet, so dass ihr zu jeder Zeit etwas Grünes und hin und wieder etwas Tolles zum ernten habt.

Ich habe letztes Jahr ein paar Samen von meinem Kürbis und von den Chillis selber entnommen, getrocknet, und aufbewahrt. Die Samem von den Tomaten sind von meiner Mutti. Also fragt doch mal bei Freunden und Familie nach, die auch Garten oder Balkon begeistert sind.  :) 

Was brauche ich alles?
Eigentlich gibt es grad diverse tolle Sets überall zu kaufen. Aber es geht natürlich auch etwas mehr selbst gemacht :)

Anzuchterde - Diese ist in der Tat sinnvoll, wenn nicht sogar notwendig. Sie enthält weitaus weniger (bis fast gar keine ) Nährstoffe und hilft den Keimlingen von allein starke Wurzeln zu bilden und kräftig zu wachsen. Normale Blumenerde enthält Dünger und Nährsalze, die die frischen feinen Wurzelchen angreifen und das Wachstum eher hindern.


Töpfe - Zu kaufen gibt es Anzuchtöpfe in allmöglichen Formen und Größen. Sie bestehen aus Fasern die Biologisch abbaubar sind und später mitsamt Pflänzlein eingepflanzt werden. Die Wurzeln können sich durch die Wände durcharbeiten und die Töpfe lösen sich später langsam in der Erde auf.
Alternativ kann man auch mal wieder ein bisschen recyceln. Toilettenpapierrollen eignen sich gut, ich habe es auch mal mit Eierkartons probiert. Wichtig ist, dass in den Töpfen oder Eierkartons unten Löchter drin sind, damit das Wasser abfließen kann.

Das Gewächshaus - Ich habe ein wahnsinnig tolles, schönes und vor allem süß kleines Gewächshaus zum Geburtstag bekommen <3 Es besteht aus einer Schale, einem Untersetzer und einem Dach mit Belüftungsschieber.
Alternativ könnt Ihr Euch auch wieder etwas selber zusammenstellen. Dazu könnt Ihr ganz einfach diverse Untersetzer oder Teller nehmen. Als "Dach" könnt Ihr alte Plastigflaschen oder Gemüseschalen benutzen.

Schneidet die Flaschen einfach in der Mitte gerade durch, so könnt ihr beide Teile benutzen. In den unteren Flaschenteil müsst ihr aber noch Belüftungslöcher reinschneiden. Diese Flaschen-Gewächshäuschen könnt ihr auch später im Balkonkasten oder Topf weiter verwenden.
So wie ich bei meinem Salat letztes Jahr. Schaut mal hier :)

Dann kann es auch schon losgehen:
 
Füllt die Töpfchen mit Erde und feuchtet sie leicht an.
(Und nicht vergessen vorher Löcher in den Eierkarton zu schneiden. Staut sich Nässe, kann das zu Schimmel führen)
 
Dann drückt die Samen leicht in die Erde. Die Samen sollten hinterher nicht mehr zu sehen sein.
Bei kleinen Samen, wie von den Chillies und den Tomaten, nehme ich 3-4 Stück pro Topf. Je nachdem, wie viele wirklich keimen, werden die Schwächsten später entfernt.

In die Eierkartons säte ich Kohlrabi und Salat. Die muss ich dann später im Balkonkasten eh noch auseinander pflanzen. Kürbis, Tomaten und Chilli bekommen jeweils eigene kleine Töpfchen, die dann später mit in den Topf oder Kasten gepflanzt werden.

 
Besonders wichtig:
Vergesst nicht die Töpfchen zu beschriften, sonst wisst Ihr später nicht mehr was was ist ;) Ähnliche Gemüsesorten kann man als Babypflanze nämlich sehr schlecht auseinanderhalten ;)
Dann müsst Ihr das ganze noch schön angießen. Das überflüssige Wasser fließt dann einfach in den Untersetzer. Am besten gießt ihr es ab, damit die Töpfchen keine nassen Füße bekommen.
Stellt Eure Gewächshäuschen an einen warmen und sonnigen Ort. Gießt sie regelmäßig aber nicht zu doll. Da ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Die Erde darf nicht austrocknen aber auch nicht pitschnass sein. Nach ca 1-2 Wochen sollten sich die ersten Keime blicken lassen :)

Ich hoffe, dass meine Pflänzlein auch dieses Jahr gut gedeihen :) ich werde Euch auf dem Laufenden halten. 

Und wenn es mal nicht klappt, keine Bange! Einfach nochmal versuchen!

Habt Ihr auch schon ein paar Pflanzen ausgesät? Und wenn ja, welche? Habt Ihr Tricks und Tipps?


*liebe Grüße
Eure Anja


Sonntag, 22. Februar 2015

DIY Makramee light

Hello meine Lieben,
in diesem Beitrag vereinen sich meine beiden Lieblingsthemen meines Blogs – Pflanzen und DIY. Heute möchte ich Euch zeigen wie man ganz schnell und einfach eine Art Makramee light herstellen kann. Wer mal bei Pinterest nach Makramee (oder englisch Macrame) sucht, findet die wahnwitzigsten, tollsten Geflechte, in denen wundervolle Pflanzen hängen. Ich selber habe ein tolles Teil, welches meine Mutti früher mal selbst geknüpft hat. Es ist wundervoll, aber irgendwie stieg ich nie durch, wie genau das nun funktioniert. ;)
Aber als ich meine wunderschöne, neu erworbene Grünlilie nur 5 Minuten aus den Augen ließ und die Katze sie halbseitig verstümmelte*, musste ich mir fix etwas einfallen lassen.

Also kurz hin und her überlegt, das Garn rausgeholt und schwupsdiwups ist ein toller Pflanzenhänger dahin geknotet.

(*Grünlilien sind nicht giftig. Da unsere Katzen sehr gerne Pflanzen essen und sich hin und wieder ninjiaartig irgendwie an den Pflanzen verköstigen, achte ich darauf, möglichst nur ungiftige Pflanzen zu kaufen. )

Schaut mal her:

Ihr braucht:
- Bindfaden, Strippe, Schnur, Garn, Wolle etc. 

Da seid ihr absolut frei, je nachdem wie groß und schwer die Pflanze ist, die Ihr aufhängen wollt, sollte das Garn schon stabil sein, für kleine Töpfe reicht sogar Wolle.

- optional: Perlen

Schneidet 8 gleichlange Fäden ab. Die Länge richtet sich nach der Größe des Topfes.
Knotet alle Fäden an einen zusammen.
In der Runde Eins knotet jeweils zwei Fäden zusammen. Das Fadenpaar muss nun auseinander gelegt werden und dann knotet in der zweiten Runde in einem Abstand zwei Fäden die nebeneinander liegen zusammen. Auf dem Bild erkennt man es am besten.

Um das Netz zu schließen müsst ihr nun die beiden übrig geblieben Fäden zusammen knoten.
Achtet darauf, dass die Abstände möglichst gleich sind.
Mit nur zwei Runden habt Ihr schon ein fertiges Netz.

Dann müsst Ihr nur noch die Fäden alle oben zusammen Knoten. Ich mache zwei Knoten in einem Kleinen Abstand, um eine Lasche zum Aufhängen zu erhalten. Wenn Ihr wollt, könnt ihr ungerade Fadenenden noch gerade abschneiden.
Tadaaa* schon fertig und so einfach und schnell oder?!
Eurer Fantasie ist dabei natürlich mal wieder keine Grenze gesetzt. Ihr könnt alle möglichen Farben und Materialien probieren. wenn Ihr wollt könnt Ihr auch Perlen mit reinknoten. Probiert mit Abständen und Anzahl der Reihen. Man kann Blumentöpfe aller Form und Größe, und sogar Blumenvasen, Gläser und Becher hineinhängen. :)
... ganz klein über dem Schreibtisch ....
... oder in groß in der Küche ...
Und auf jeden Fall sicher vor den Katzen (naja...bis jetzt ;) )
Ja ja, Pflanzen und Katzen sind sowieso so ein Thema für sich. Dem werde ich nochmal einen gesonderten Blogpost widmen :) Denn ja, man kann auch Katzen UND Pflanzen haben :)

Dieser Beitrag passt auch hervorragend zu dem aktuellem Thema der Urban Jungle Bloggers "hanging planters". Die Urban Jungle Bloggers sind eine Iniative von Igor (Happy Interior Blog) und Judith (Joelix). Dort findet man wundervolle Bilder, tolle Inspriationen und jede Menge wundervolles Grünzeug.

*liebe Grüße
Eure anja (:

Montag, 26. Januar 2015

Katzenspielzeug DIY

Hallo meine Lieben :)
Irgendwie befinde ich mich ein bisschen im Winterschlafmodus und das merkt man auch an meiner Kreativität. Aber das ist halt auch manchmal so, oder? Ich sammle einfach die Kräfte für den Frühling, auf den ich mich schon uuunglaublich sehr freue :)

Aber hier und da ein bisschen gebastelt wird ja doch immer irgendwas.
Diesmal wieder etwas nützliches und vor allem spaßiges für die lieben Kätzchen.
Denn gerade im Winter scheinen auch die Kätzchen die Sonne zu vermissen und sind zu weilen etwas motzig und brauchen besonders viel Zuwendung.

Also bastelt die Katzenmutti mal schnell ein paar einfach selbst zu machende Spielsachen. Das Material findet sich ganz einfach in der Altpapierkiste :)
Ihr braucht:
- leere Tempoboxen
- alte Teekartons
- Klopapierrollen
- Katzensnacks

Bei den Tempoboxen braucht Ihr nichts weiter tun. Die haben ja schon einen schönen, breiten Schlitz wo gut ein Katzenpfötchen durch passt. Nehmt weiche Leckerlies, wie z.B. solche kleinen Würstchen, die sie gut mit den Krallen greifen können. Die Würstchen solltet Ihr aber noch in kleinere Stückchen teilen. Harte Leckerlies bekommen sie wirklich schwer aus so einer Box. Yuki gibt dann schnell auf und hat keinen Spaß mehr am Spielen.
nomnomnom
Bleibt beim Spielen aber in der Nähe. Das stärkt die Bindung von Tier und Halter. Hier und da kleine ermunternde Wörter dürfen auch sehr gerne sein (: Und wenn mal jemand mit seinem Dickschädel vorran in der Box stecken bleibt, kann er schnell befreit werden ;)

Nun zu den Teekartons. Die hat man ja immer irgendwie über und oft haben sie nochmal ein ganz anderes spannendes Aroma. Bei Tees mit Thymian und Baldrian rastet Phoebe richtig aus :D
In die Kartons braucht ihr nur ein Katzenpfoten großes Loch hineinschneiden. Ich nehme dazu einen kreisrunden Stanzer. Den Karton könnt ihr noch an den Seiten zukleben, das erhöht den Schwierigkeitsgrad. Müsst Ihr aber nicht. Auch hier empfehlen sich kleine Würstchenstücke als Leckerlies.
Tut pro Karton nicht all zu viele Stückchen hinein. Denn wenn sie einmal den Dreh raushaben, geht es ganz schnell und alle Leckerlies werden auf einmal verputzt ;)

Jetzt wird es etwas schwieriger. Ritzt ein paar Kreuze in größeren Abständen in die Papprollen. Dort lassen sich nun hervorragend feste Leckerlies hineinstecken. Durch das Kreuz stecken sie gut fest und fallen nicht einfach hinaus. Ich benutze diese (link) natürlichen Snacks ohne Getreide und Zucker. Unsere Katzis lieben sie :)
Die Rollen sind wirklich tricky und nicht so einfach zu knacken. Jede Katze entwickelt dann so seine eigene Technik. Yuki versucht zuerst immer mit extra viel Spucke die Snack rauszulecken. Irgendwann verliert er die Geduld und zermatscht die Rolle einfach.
Phoebe ist da geschickter und kriegt die Leckerlies hinaus, ohne die Rolle zu knicken.

Es macht wirklich viel Spaß sich immer wieder neue Spielchen für die Katzen auszudenken. Denn immer das gleiche darf es auch nicht sein! Erinnert Ihr euch noch an mein Katzen-Fummelbrett? Das ist schon etwas langweilig geworden und wartet jetzt ein Weilchen auf dem Schrank, bis es wieder spannend genug zum spielen ist :)

Katzen sind (manchmal) richtige Blitzmerker. Wenn ich mit den Boxen rumkrame, sitzen sie schon startklar im Wohnzimmer und beobachten wie ich alles präpariere.

Was spielt Ihr so mit Euren Katzen? Sind sie auch kleine Blitzmerker oder eher kleine Faulpelze?

*liebe Grüße
die Crazy Catlady